Archiv für die Kategorie ‘Installation’

Neuheit: Der flachste Schukostecker der Welt

Montag, 11. April 2011

Das Steckermodul “EVOline® Plug” zeichnet sich insbesondere durch zwei Innovationen aus:
zum einen durch seine sehr geringe Bauhöhe, die es ermöglicht, dass vor einer Steckdose platzierte Möbelstücke nahezu bündig mit der Wand abschließen und dadurch flexibler im Raum aufgestellt werden können, und zum anderen durch sein bewegliches Steckergesicht.




Aufgrund dieser Beweglichkeit ist kein Kraftaufwand erforderlich, um den Stecker aus der Steckdose zu ziehen. Denn der EVOline® Plug drückt sich durch Hebelkraft selbst
aus der Steckdose. Besonders älteren Menschen erlaubt dieser handlich gestaltete Stecker mit verlängertem Griffelement dadurch eine einfache und mühelose Handhabung.


Der flachste Schukostecker der Welt ist nur 5mm dick, 115mm hoch und 47mm breit.


Der EVOline® Plug ist auch als ideal Werbeträger nutzbar:

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Erhältlich als Schutzkontaktstecker

  • ohne Anschlusskabel zum Selbstanschließen
  • mit Anschlusskabel 3 x 1,5 mm², 1,5 m und Aderendhülse
  • mit Anschlusskabel 3 x 1,5 mm², 1,5 m und Kupplungsdose
  • mit Anschlusskabel 3 x 1,5 mm², 1,5 m und Express 3-fach Steckdose
  • mit Anschlusskabel 3 x 1,5 mm², 1,5 m und Wieland GST18-Stecker

Copyright Text und Bilder:
Schulte Elektrotechnik GmbH & Co KG
58515 Lüdenscheid

Sat- & TV-Leitung

Donnerstag, 17. März 2011

Die Wahl eines Satellitenkabels sollte gut überlegt sein, das Kabel entscheidet mit über Stabilität der Funktion und Schlechtwetterreserve des VDR. Im Übrigen gilt alles hier gesagte ebenso für Antennenkabel, welches für DVB-C oder DVB-T verwendet wird.

  • Welches Kabel nehme ich?
  • Was ist Schirmdämpfung?
  • Was ist Dämpfung?

Muss ich darauf achten? Da vielfach zu hören ist, dass dem Kabel keine so große Bedeutung zugemessen werden muss, bzw auch Unklarheiten bestehen, worauf beim Kabelkauf zu achten ist, hier der Versuch der Klärung.

Zur Schirmungsdämpfung
Laienhaft formuliert ist die Schirmdämpfung die Fähigkeit des Kabels zu übertragende Signale gegen elektromagnetische Störfelder zu schützen. Eine höhere Schirmsdämpfung ist also grundsätzlich zu befürworten. Besonders in Zeiten von DECT-Mobiltelefonen, die im Gigahertzbereich auf gerade den Frequenzen senden, über die auch beliebte Sender übertragen werden, sollte darauf geachtet werden, dass Störungen so gering wie möglich gehalten werden. Hinweis: Auch wer kein DECT-Telefon hat, hat meist Nachbarn! Das Kabel sollte als digitaltauglich deklariert sein, was mit einer Schirmung von um die 90dB einher gehen dürfte. Auch hier gilt sicher: Je größer, desto besser. Das geht meist einher mit Kabeldurchmessern von 7 oder mehr Millimetern (beim Steckerkauf beachten) und einem Innenleiter von mehr als einem Millimeter. Das Mögliche ist im Moment wohl eine Schirmung von >120 dB. Ob das sein muss, mag jeder für sich selbst entscheiden. Die Preisunterschiede sind allerdings nicht allzu groß.

Zur Dämpfung des Kabels

Genauso wichtig ist Dämpfung des Kabels. Die Dämpfung des Signals hängt von folgenden Punkten ab:

  • der Kabelsorte, jede Kabelsorte hat eine frequenzabhängige Dämpfung pro Längeneinheit
  • Fehlanpassungen (falsche Wellenwiderstände, Stoßstellen an Steckern, Knicke im Kabel)
  • Anzahl und Art der Stecker/Kupplungen im Signalweg
  • Länge des Kabels

Je geringer die Dämpfung der gesamten Kabelstrecke ist desto besser. Dabei sagt der Wert der Dämpfung aus, wieviel von einem Signal bei festgelegten Bedingungen (20 Grad Celsius, 100 Meter) bei welcher Frequenz noch am anderen Ende überbleibt. Interessant ist hier, von allen angegebenen Werten, der bei 2050 MHz, da in diesem Bereich die für uns wichtigen Signale übertragen werden. Ein guter Wert der Kabeldämpfung liegt bei < 30 dB/100m Dämpfung. Hier gibt es viele Kabel, die deutlich weniger vom ursprünglichen Signal durchlassen. Und wie bei der dB-Angabe üblich, ist eine um 10 dB höhere Dämpfung eine (messbare) Verringerung der verfügbaren Signalleistung um das Zehnfache! Das heißt, eine Steigerung von 30dB auf 40dB bedeutet nicht einen Verlust von 25% mehr, sondern bei einer angenommenen Kabellänge von 25m einen Verlust 25m*(40dB-30dB)/100m=2,5dB, was etwa einem Verlust von 44% des Signals entspricht.

Netzwerkkabel

Donnerstag, 17. März 2011

Für die Installation von Netzwerkdosen werden spezielle Verlegekabel benötigt. Die Installation erfolgt sternförmig. Das bedeutet, dass sich sämtliche Kabel an einem Punkt treffen müssen. Dort werden die Kabelenden auf einen Verteilerkasten, ein so genanntes “Patchpanel”, aufgelegt.



Ein Verlegekabel zur Netzwerkverkabelung besteht aus 4 Doppeladern. Die beiden Adern der Doppelader sind dabei miteinander verdrillt (daher der Begriff: “twisted pair”, abgekürzt “TP”). Farblich sind die Adernpaare dabei gemäß TIA/EIA 568A & 568B in blau / weiß-blau, orange / weiß-orange, grün / weiß-grün und braun / weiß-braun gekennzeichnet.

  • Cat. 5
    Die 4 Adernpaare (Doppeladern) sind mit einer zusätzlichen Metallfolie umgeben (geschirmt). Maximal ist eine Geschwindigkeit von 100 Mbit/s möglich.
  • Cat. 5e
    Die 4 Adernpaare sind zusätzlich zum Cat. 5 mit einem Drahtgeflecht umgeben. Maximal ist eine Geschwindigkeit von 1000 Mbit/s = 1 Gbit/s möglich.
  • Cat. 7
    Zusätzlich zum Cat. 5e sind die Adernpaare einzeln abgeschirmt. Maximal ist eine Geschwindigkeit von 10.000 Mbit/s = 10 Gbit/s möglich.

Telefon- und ISDN-Leitungen

Donnerstag, 17. März 2011

Installationskabel für Telefon und ISDN-Verkabelung.

Bei 2 Adernpaaren (ein Adernpaar wird auch als “Doppelader” bezeichnet) sind die 4 Adern gemäß “DIN VDE 0815″ in den Farben rot, schwarz, weiß und gelb gekennzeichnet.
Bei Kabeln mit mehr als 2 Doppeladern ist das erste Paar in der Farbe rot (= a) und blau (= b) gekennzeichnet. Bei allen weiteren Paaren ist die a-Ader weiß und die b-Ader farbig (Paar 2: gelb; Paar 3: grün; Paar 4: braun; Paar 5: schwarz; und danach wieder von vorne….). Die beiden Adern einer Doppelader sind miteinander verdrillt, so dass eine Unterscheidung möglich ist.



Beispiel für eine Leitungsbezeichnung: J-Y(ST)Y 2×2x0,6

  • J = Fernmelde- Installationsleitung
  • -Y = Isolierung PVC
  • St = Statischer Schirm aus kunststoffkaschiertem Metallband
  • Y = Schutzhülle PVC Mantel
  • 2×2 = Anzahl der Paare (Doppeladern)
  • 0,6 = Leiterquerschnitt in mm²

Telefonleitung gibt es in zwei Querschnitten. 0,6mm² für kürze Strecken und 0,8mm² für längere Strecken.
Die Leitung gibt es mit 2, 4, 6, 8 und mehr Doppeladern. Für die Hausinstallation von Telefonanschlüssen reicht oft das J-Y(St) 2×2x0,6.

Für die Sprechanlageninstallation kann diese Leitungsart auch genutzt werden. Hier wird die Leitung J-Y(St) 4×2x0,6 je nach Leitungslänge.

Bitte hier die Angaben der Sprechanlagenhersteller beachten!

Aderleitungen

Donnerstag, 17. März 2011

Aderleitung ist bestimmt für die Verlegung in Rohren auf, in und unter Putz sowie in geschlossenen Installationskanälen.

Für die innere Verdrahtung von Geräten, Schaltanlagen und Verteilern sowie für geschützte Verlegung in und an Leuchten mit einer Nennspannung bis 1000 V Wechselspannung oder einer Gleichspannung bis 750 V gegen Erde.



Beispiel für eine Leitungsbezeichnung: H 07 RN – F

  • H = Harmonisierte Leitung
  • 07 = zugelassen für 450 V Spannung zwischen Außenleiter (L1, L2, L3) und dem Schutzleiter (PE) und 750 V Spannung zwischen den Außenleitern (L1, L2, L3)
  • R = Isolierung der Adern aus Natur- und synthetischem Kautschuk
  • N = Chloropren-Kautschuk
  • F = feindrähtig (Leitung flexibel)

Aderleitung gibt es Feindrähtig (flexibel) oder Unflexibel (eindrähtig, rund).

Gängige Aderleitungen sind 1,5mm² und 2,5mm².
1,5mm² Querschnitt nutzt man gewöhnlich für Licht und Steckdosen.
2,5mm² Querschnitt für Geräte mit hohem Verbrauch.
Starre Adern werden in Leerrohre zur Gebäudeinstallation verlegt.

Feindrähtig (flexibel) findet Verwendung in Schaltschränken und Verteilungen. In Unter- und Hauptverteilungen nutzt man häufig 10mm² oder 16mm² für die Verdrahtung.

Stegleitungen

Donnerstag, 17. März 2011

Stegleitung wird im oder unter Putz in trockenen Räumen verlegt. Oft findet diese Leitungsart Verwendung bei der nachträglichen Installation von Deckenleuchten.

Eine Verlegung auf Putz oder Holz ist nicht zulässig.



Leitungsbezeichnung nach nationaler Norm: NYIF-J 5×1,5

  • N = Normenleitung
  • Y = Isolierung der Adern aus Polyvinylchlorid (PVC)
  • I = Verlegung im Putz
  • F = Flachdrahtbewehrung
  • -J = mit grün-gelbem Schutzleiter
  • 5 = Anzahl der Adern
  • x = “mal”
  • 1,5 = Leiterquerschnitt in mm²

Stegleitung ist im Querschnitt 1,5mm² erhältlich.

Erdkabel NYY

Donnerstag, 17. März 2011

Diese Leitung ist zur festen Verlegung in Innenräumen, im Freien, in Erde, in Wasser und in Beton geeignet.



Auch beim Erdkabel ist der erste Buchstabe der Kennzeichnung „N“ (Normenleitung).

Beispiel für eine Leitungsbezeichnung nach nationaler Norm: NYY-J 5×2,5

  • N = Normenleitung
  • Y = Isolierung der Adern aus Polyvinylchlorid (PVC)
  • Y = Isolierung aus Polyvinylchlorid (PVC)
  • -J = mit grün-gelbem Schutzleiter
  • 5 = Anzahl der Adern
  • x = “mal”
  • 2,5 = Leiterquerschnitt in mm²




Erdkabel wird für die Installation von Gartensteckdosen und Teichpumpen sowie als Zuleitung für eine Gartenhütte genutzt.
1,5mm² Querschnitt für die Steckdosen und 2,5mm² Querschnitt für Gartenhütten oder ähnlich.
Die Energieversorger nutzen Erdkabel auch für den Hausanschluss von der Strasse zum Hausanschlusskasten mit 16mm² oder 25mm² Querschnitt.

Mantelleitung NYM-J

Donnerstag, 17. März 2011

Diese Leitung ist zur Verlegung über, auf, im und unter Putz in trockenen, feuchten und nassen Räumen sowie im Mauerwerk und im Beton, ausgenommen für direkte Einbettung in Schüttel-, Rüttel- oder Stampfbeton geeignet. Auch für die Verwendung im Freien geeignet, sofern vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt, jedoch nicht im Erdreich.




Der erste Buchstabe der Kennzeichnung ist ein “N”, was bedeutet, dass es sich um eine Normenleitung handelt. Durch Anfügen weiterer Buchstaben ergibt sich das Bauartkurzzeichen. Die Reihenfolge der Kurzzeichen gibt den Aufbau des Kabels von innen, ausgehend vom Leiter (Ader), nach außen an.


Beispiel für eine Leitungsbezeichnung nach nationaler Norm: NYM-J 3×1,5

  • N = Normenleitung
  • Y = Isolierung der Adern aus Polyvinylchlorid (PVC)
  • M = Mantelleitung
  • -J = mit grün-gelbem Schutzleiter
  • 3 = Anzahl der Adern
  • x = “mal”
  • 1,5 = Leiterquerschnitt in mm²

Gängige Mantelleitungen sind 3×1,5mm², 5×1,5mm², 3×2,5mm² und 5×2,5mm².
1,5mm² Querschnitt nutzt man gewöhnlich für Licht und Steckdosen.
2,5mm² Querschnitt für Herd, Mikrowelle und Spülmaschine, sprich Geräte mit hohem Verbrauch.

Die Zuleitung für die Unterverteilung in der Wohnung wird vom Zählerschrank in 5×10mm² gelegt. Für den Hausanschluss sollte man 4×16mm² oder 5×16mm² vorsehen, bitte hier Rücksprache mit Ihrem Installateur oder Energieversorger halten.

LED oder Glimmlampe?

Freitag, 18. Februar 2011

Das wird sehr oft gefragt.
Die LEDs von heute sind sehr langlebig, in verschiedenen Farben (gelb, blau, rot, etc.) erhältlich.
Glimmlampen leuchten nur in rot/orange und halten nicht so lange wie LEDs.

LED oder Glimmlampen werden in Kontrollschaltern oder Tastern verbaut.
Bei Tastern im Treppenhaus ist auf den maximalen Glimmlampen- bzw. LED-Strom zu achten, da ansonsten dass Treppenhausrelais durch die Glimmlampen oder LEDs betätigt werden kann.

Alle Schalterhersteller bieten mittlerweile statt den Glimmlampen auch LEDs an.
Die vorhandenen Glimmlampeneinsätze können in vielen Fällen einfach durch LED-Einsätze getauscht werden.

Im Onlineshop nach Glimmlampe suchen

Taster

Freitag, 18. Februar 2011

Als Tasterschaltung wird eine Schaltung mit Tastern und Relais bezeichnet, die in der Regel mit einem vom Laststromkreis getrennten Steuerstromkreis arbeitet. Typische Anwendungen sind das Ein- und Ausschalten der Beleuchtung in Treppenhäusern.

Bei Hausinstallationen wird eine Tasterschaltung in der Regel dann eingesetzt, wenn sie von mindestens 3 Stellen aus bedient werden soll. Sie benötigt zwar einen Stromstoßschalter, dafür ist die Verdrahtung einfacher. Außerdem kann statt des Stromstoßschalters auch ein Treppenlicht-Zeitschalter für eine automatische Abschaltung nach Zeit eingesetzt werden.

Ein Taster kann auch für eine Klingel oder einen Türöffner (Türsummer) benutzt werden. Der Strom fließt nur für die Dauer der Taster-Betätigung.
Nach dem loslassen wird der Stromkreis wieder unterbrochen und die Stromversorgung der Klingel oder des Türöffners unterbrochen.

Im Onlineshop nach Taster suchen