Bewegungsmelder einbauen und einstellen

Schalten Sie automatisch Lampen

Mit einem Bewegungsmelder lassen sich elektrische Verbraucher wie Lampen automatisch schalten. Dadurch verbessern sich der Wohnkomfort und die Energieeffizienz. Weitere beliebte Anwendungsgebiete für Bewegungsmelder sind Alarmanlagen und die Objektsicherung. Egal, für was Sie den Bewegungsmelder verwenden, damit er zuverlässig funktioniert, müssen Sie ihn richtig installieren und einstellen. Was es rund um dieses Thema zu wissen gilt und wie Sie Bewegungsmelder einbauen und einstellen, erfahren Sie in folgendem Ratgeber.

Bewegungsmelder richtig einbauen, installieren und einstellen

Im ersten Schritt muss der richtige Installationsort für den Bewegungsmelder gefunden werden. Dieser ist vom jeweiligen Produkt und seinem Erfassungsbereich abhängig und kann eine Decke oder die Wand sein. Die Angaben des Herstellers für die Installation und den Einbau des Bewegungsmelders sind unbedingt einzuhalten. Grundsätzlich gilt, dass die Geräte nicht dort montiert werden dürfen, wo Dauerauslöser wie Heizungsöffnungen, Wärmequellen, direktes Sonnenlicht oder andere sich bewegende Objekte zu einer Fehlauslösung führen. 

Bei einigen Meldern ist die Installationshöhe exakt vorgegeben, bei anderen wiederum lässt sich der Erfassungsbereich durch Veränderung der Installationshöhe variieren. Ist der richtige Ort für den Bewegungsmelder gefunden, muss dort die benötigte Kabelinfrastruktur vorhanden sein. Geräte, die die Beleuchtung an und ausschalten sollen, benötigen die passenden Stromanschlüsse. Melder, die erkannte Bewegungen per Kabel an einen Alarmzentrale weitergeben sollen, müssen ebenfalls passend verdrahtet werden. Möchten Sie von einer externen Verkabelung und Stromversorgung unabhängig sein und den Bewegungsmelder an einem beliebigen Ort platzieren, können batteriebetriebene Geräte mit Funkschnittstellen die passende Lösung sein.

Bewegungsmelder richtig einstellen

Nachdem das Gerät an der gewünschten Stelle montiert ist, geht es an die Feinjustierung des Geräts und Sie können den Bewegungsmelder einstellen. Bei vielen Produkten kann der Erfassungsbereich nachträglich eingeschränkt werden. Dies verhindert, dass beispielsweise ein angrenzendes Grundstück ebenfalls erfasst wird. Oft sind hierfür dunkle Klebestreifen oder Blenden zu verwenden, mit denen Sie seitliche Bereiche des Bewegungsmelderauges abdecken. Unerwünscht ist das Auslösen des Bewegungsmelders durch Tiere wie Katzen oder Hunde. 

Um diese Fehlauslösungen zu verhindern, kann es sinnvoll sein, den Sensor so auszurichten, dass er erst ab einer bestimmten Höhe über dem Boden zu messen beginnt. Sinnvoll ist es, den Erfassungsbereich per Trial-and-Error-Methode nach und nach exakt zu justieren. Bewegungsmelder, die die Beleuchtung schalten, sind in der Regel mit einem Dämmerungssensor kombiniert. Dieser verhindert, dass die Beleuchtung unnötigerweise bei Tageslicht eingeschaltet wird. Am einfachsten stellen Sie diese Geräte bei Dämmerung ein. Meist lässt sich die gewünschte Helligkeit, ab der der Bewegungsmelder reagiert, über einen Drehregler per Hand oder mit einem Schraubenzieher festlegen. Im letzten Schritt müssen Sie noch konfigurieren, wie lange das Licht nach einer erkannten Bewegung angeschaltet bleiben soll. Auch hierfür sind meist kleine Drehregler vorhanden. Wählen Sie die Leuchtdauer so, dass die jeweilige Tätigkeit bequem auszuführen ist. Eine Beleuchtung im Treppenhaus sollte so lange leuchten, wie die Treppe benutzt wird. Ist die bewegungsgesteuerte Beleuchtung an der Haustür angebracht, muss Sie so lange an bleiben, wie Sie zum Herausnehmen des Schlüssels und zum Aufschließen der Tür benötigen.